04.12.2013 - Rosvita Hertz spaziert durch den Stralauer Kiez

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Das ungewöhnlich warme Herbstwetter lockt zu einem Spaziergang.

Herrlich leuchtet das bunte Laub im Sonnenschein.

Viele Blätter sind schon gefallen und die Mitarbeiter der BSR haben alle Hände voll zu tun. Viel zu tun haben auch die Bauarbeiter auf diversen Baustellen.

 

 

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BSR
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Bauarbeiter


Zum Beispiel an der Modersohnbrücke, an der Revaler Straße entsteht ein Autowaschpark. Ein Autowaschpark – was es nicht alles gibt!

Mir ist der echte Park auf dem Rudolfplatz lieber, mit Bäumen und Bänken und der zauberhaften Bronzestatue von Wilfried Fitzenreiter.

Leider müssen zur Zeit Menschen auf dem Platz campieren. Das macht mich immer sehr wütend, wenn ich Menschen im reichen Deutschland in so großer Not sehe. Gern würde ich helfen, weiß aber nicht wie und gehe weiter, so wie alle anderen auch.

Nur wenige Meter weiter, zwischen der Ehrenbergstraße und der Lehmbruckstraße werden Wohnhäuser gebaut, natürlich nicht für die Menschen ohne Obdach im Park. Und sicher auch nicht für den freundlichen Bauarbeiter, der mir ein fröhliches „Hallo Madam" zuruft!

„Ein Bekenntnis zu höchsten Ansprüchen"- so wird der Verkauf der Eigentumswohnungen beworben. Das klingt nicht nach bezahlbarem Wohnraum, der dringend benötigt wird.

Auch auf der anderen Seite der Stralauer Allee werden demnächst Wohnungen gebaut. Wer wird hier sein neues Zuhause finden? Vielleicht Menschen die sich einen Autowaschpark wünschen!

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Autowaschpark
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Plakat

 

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